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Behind the Book mit Lena Kiefer

Lena Kiefer - Behind the Book mit Lena Kiefer
Lena Kiefer by ©Fotogräfin

Pünktlich zum Release von Don’t Love Me (erschienen am 12.10. bei cbj) hatten wir die Möglichkeit, mit Autorin Lena Kiefer über ihr neues Buch, das Schreiben und natürlich auch Ophelia Scale zu plaudern. Wir waren beide extrem aufgeregt, denn wir lieben Lenas Schreibstil und ihre packenden Geschichten und haben vier extrem schöne Stunden mit ihr vor der Kamera verbracht. Don’t worry, wir haben das endgültige Video für euch eingekürzt (und alles dürft ihr eh noch gar nicht hören …hehe). Ein großes Dankeschön nochmal an Lena, dass sie ihren ersten freien Tag seit gefühlt immer mit uns verbracht hat!

Natürlich haben wir anfangs ein paar Klassiker-Fragen gestellt, die zu jedem Interview dazugehören. Lena hat nicht immer davon geträumt, Autorin zu werden, obwohl sie als Kind (sehr zur Freude oder auch zum Ärger ihrer Schwester) stundenlang mit Hilfe ihrer Playmobil-Figuren Geschichten erzählt hat. Mit Anfang 20 hat sie dann begonnen, an einem forenbasierten Rollenspiel in der Welt von Harry Potter teilzunehmen. Dabei hat sie ihre Freude am Schreiben entdeckt, doch allein zu schreiben war ihr noch zu langweilig. So entstand ihr erster Roman in Zusammenarbeit mit einer Freundin. Zum Glück für uns wurde dieser mit der Begründung abgelehnt, die Geschichte wäre zu langweilig und nicht spannend genug. Lena liebt eine gute Challenge und schrieb als nächstes Ophelia. Wir wissen alle, dass diese Trilogie an Spannung und Plottwists kaum zu überbieten ist. Das gleiche gilt auch für ihre neue New Adult-Trilogie, in der sie mit Klischees spielt und leichte Thriller-Vibes eingebaut hat.

Lenas Schreibroutine unterscheidet sich von unseren bisherigen Interview-Erfahrungen ein wenig. Sie bezeichnet sich selbst als Nachmittagsschreiber. Der Vormittag gehört meist dem Büro, sprich, sie bearbeitet E-Mails und sonstige Anfragen. Dann fängt die produktive Phase an, die auch oft bis spät in die Nacht andauern kann, je nachdem, wie dringend ein Projekt fertig werden muss oder wie die Kreativität fließt.

Wir haben uns gefragt, wie Lena es schafft, so witzige und natürliche Dialoge zu schreiben. (Jeder der Don’t schon gelesen und Finley kennengelernt hat, wird uns wohl zustimmen). Die erstaunliche Antwort: das klappt meist von ganz allein. Man muss seine Charaktere nur sehr gut kennen und darum bemüht sich Lena, bevor sie mit dem Schreibprozess beginnt. Sie bessert eher bei den zwischenmenschlichen Szenen nach und schaut, ob dort alles stimmig ist.

Wenn sie nicht schreibt, trifft man sie im Reitstall oder auf einer Tour mit ihrem neuen VW-Bus. Eine weitere Leidenschaft von ihr ist es, extrem lange Sprachnachrichten zu schicken (40 Minuten sind keine Seltenheit!). Außerdem können wir Lena auch getrost als Pommes-Queen bezeichnen, denn wie sie so schön gesagt hat „Hauptsache Pommes!“.

Wir wünschen euch viel Spaß beim Schauen des Interviews. Ihr erfahrt etwas zur Entstehung von „Don’t Love Me“ und wo Lena ihre Ideen herzaubert. Selbstverständlich haben wir ihre Nerven auch mit einem kleinen Spiel strapaziert. In diesem Fall war es „Kiss Marry Kill“ mit ein paar richtig fiesen Kombinationen. Könntet ihr euch zwischen Lucien, Jye und Dufort entscheiden? Lenas Antwort gibt es im Video.

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