“Hinter verzauberten Fenstern ” von Cornelia Funke gehört bei ganz vielen zur Weihnachtszeit dazu. Umso schöner ist es, dass das 1989 erstmals erschienene Buch dieses Jahr eine Neuauflage erleben durfte. Die Geschichte rund um Julia und ihren außergewöhnlichen Adventskalender wird ins Jahr 2025 geholt, doch keine Sorge, die Änderungen sind ganz minimal. Julias Papa hat ein Zoom-Meeting und sie darf noch kein Smartphone haben, das war es schon. Das hat mir richtig gut gefallen, denn der Charme der Geschichte bleibt unverändert erhalten und wird einer neuen Generation zugänglich gemacht. Das Ganze wird unterlegt von den wirklich eindrucksvollen Bildern von Puppenmacherin Sara-Christin Richter. Sie hat den Figuren Leben eingehaucht und ganz viele Szenen nachgebaut. Ich liebe die dadurch entstandene Atmosphäre sehr. Es ist alles heimelig, ein bisschen verwunschen und ziemlich fantastisch! Ich war absolut fasziniert von jedem Bild, habe inne gehalten, die kleinen Details bewundert und auch die großartige Handwerkskunst, die dahinter steckt. Die Geschichte wird hier wahrlich zum Leben erweckt! Vor allem die Heinzelmänner haben es mir angetan, mit ihren freundlichen Gesichtern, die so gut zur Beschreibung im Text passen.